Datenverlust einfach vorbeugen

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Unsere Tipps, dass Ihnen das nie passiert!

Hoffentlich kommen Sie nie in diese Situation wie die Dame auf dem Foto. Nach einem Festplattencrash der sich wie so oft nicht angekündigt hat, sind alle persönlichen Daten wie Fotos, Word- & Exceldateien sowie die umfangreiche Musiksammlung weg. An eine Datensicherung hat die Dame bisher nie gedacht. Wozu auch, dass Gerät steht fest an seinem Platz und wird gar nicht bewegt. Es kann nichts passieren.

 

Fataler Fehler! Eine Festplatte gehört neben Lüftern zu den nahezu einzigsten Verschleißteilen in jedem Gerät. Im Durchschnitt lebt eine normale Festplatte ca. 3 Jahre. Natürlich halten viele etwas länger und manche Platten sterben bereits kurz nach dem Kauf. Auch wenn der Durchschnitt bei ca. 3 Jahre liegt. Ein Festplattenausfall kündigt sich in den wenigsten Fällen an und geht oft mit dem Totalverlust einher unabhängig wie alt die Festplatte ist. Notebook-Festplatte sind zudem noch anderen Faktoren ausgesetzt, die den Lebenszyklus beinflussen können. Häufiger Transport, leichte bis mittelschwere Stöße sowie bewegen im laufenden Zustand nagen an der Lebensdauer des Datenträgers.

Nur eine regelmässige Datensicherung schützt!

Wie also kann man seine Daten vor einem drohenden Datenverlust schützen. Es gibt mehrere Möglchkeiten, wie Sie die Daten schützen können. Die einfachste Methode wäre es, die persönlichen Daten regelmässig auf einen externen Datenträger zu kopieren. Wichtig ist hier auch wirklich eine Kopie zu erstellen. Zu oft haben wir es erlebt, dass Kunden alle Daten auf eine externe Festplatte kopiert haben, aber auf dem Computer/Notebook die Daten entfernt haben um Speicherplatz zu sparen oder dachten, dass der Computer dann schneller sei, wenn weniger Daten auf dem System liegen. Die Daten sind nur gesichert, wenn diese auf mindestens zwei Datenträgern unabhängig voneinander existieren. Somit auf dem Computer/Notebook und einem exterenen Datenträger.

 

Das Risiko bei dieser Methode ist und bleibt dann aber der Benutzer. Leider liegt es in der Natur des Menschen, dass wiederkehrende und zudem lästige Aufgaben in Vergessenheit geraten oder nur äußerst selten durchgeführt werden. Daher ist diese Methode nur so sicher wie es der Benutzer konsequent durchführt. Zudem ist der Aufwand er Sicherung relativ hoch, da alle Daten kopiert werden müssen und der Vorgang im Grunde überwacht werden muss. Wer nicht viele Daten hat, so dass diese auf einen USB Stick passen, sollte bevorzugt einen oder mehrere USB Sticks verwenden, da diese nahezu ressistent gegen Stürze und andere Einflüsse sind.

 

Eine deutlich bessere Methode ist es, die Datensicherung von einer professionalen Software automatisch ausführen zu lassen. Hier können völlig individuelle Sicherungsverhalten eingestellt werden. Eine solche Sicherungslösung wäre unsere Kister Timeline Sicherung. Während Sie mit Ihrem Gerät arbeiten, führt das Backupsystem automatisch im Hintergrund unbemerkt die Sicherungen aus. Die Intervalle sind dabei idealerweise auf 2, 4 oder 8 Stunden eingestellt. Jegliche Änderung kann so stets erfasst werden und dem Backupmedium hinzugefügt werden. Ähnlich einer Zeitmaschine entstehen somit mindestens täglich eine Kopie des aktuellen Dateibestands. Schon oft haben Kunden diese Lösung sehr zu schätzen gewusst. Gerade dann, wenn z.B. ein Textdokument oder eine Exceldatei ausversehen überschrieben wurde und erst Tage später der Fehler entdeckt wurde. Schnell und einfach kann der Benutzer auf einen der gesicherten letzten Stände der Datei zugreifen und sich den letzten gewünschten Stand unter neuem Namen wiederherstellen.

 

Für Nutzer mit sehr vielen Daten und Familien mit mehren PC-Systemen die gesichert werden sollen, empfiehlt es sich einen zentralen Netzwerkspeicher im Haus aufzustellen. Da alle Geräte im Haushalt sowieso per Netzwerk verbunden sind, kann ein NAS-System einfach integriert werden. Jedes Computersysteme sichert nun direkt über das Netzwerk seine Daten auf den Netzwerkspeicher. Ein NAS Gerät besteht intern aus mindestens zwei Festplatten, die zueinander gespiegelt sind. Was die eine Festplatte schreibt, schreibt auch die andere. Zudem überwacht der Netzwerkspeicher genaustens die sogenannten SMART-Werte einer Festplatte, die Auskunft über den Verschleiß und die korrekte Funktion der jeweiligen Festplatte geben. Sollte eine Festplatte sich verschlechtern oder gar ausfallen meldet das Gerät einen Alarm per E-Mail und es ist nur die defekte oder verschliessene Platte zu tauschen. Die Daten liegen weiterhin sicher auf der intakten Festplatte.

 

Auch in Firmen hat sich der Einsatz von entsprechend dimensionierten NAS Geräten sehr gut bewährt. Neben der zentralen Datensicherung bietet diese Methode auch die Mögllichkeit Unternehmensdaten wie Vorlagen etc. zentral für alle Nutzer unabhängig eines Servers bereitzustellen.

 

Neben den hier genannten Offline-Lösungen zur Datensicherung bieten wir auch noch Cloud-Backup-Lösungen an. Wir installieren einen kleinen Backupclient an dem zu sichernden Gerät. Ebenfalls automatisch und in regelmässigen Intervallen sichert der Client die definierten Daten über das Internet in ein deutsches Rechenzentrum. Die Übertragung erfolgt natürlich mit dem höhchsten Sicherheitsstandard und die Daten sind verschlüsselt im Rechenzentrum abgelegt. Nur Sie haben das notwendige Kennwort um die Daten entschlüsseln zu können. Aus unserer Sicht stellt diese Methode oft eine sinnvolle Ergänzung der allerwichtigsten Daten zum normalen Backup dar.

 

Im privaten Umfeld kann man eine ähnliche Cloud-Backup-Lösung mit Onlinespeicher realisieren. Hier wäre z.B. die Dropbox zu nennen bei der es kostenlosen Speicherplatz gibt. Die wichtigsten Daten können mittels einer Syncronisierungssoftware wie z.B. Personal Backup ebenfalls automatisch in den Speicher kopiert werden.

 

Gerne Beraten wir Sie ausführlich für eine geeignete individuelle Lösung um dem Datenverlust durch Hardwareausfall oder Virenschbeschädigung vorzubeugen. Lassen Sie es  nicht soweit kommen wie auf unserem Eingangsbild und kümmern Sie sich um eine Datensicherungslösung. Unsere Daten existieren in der Regel nur noch in digitaler Form (Urlaubsbilder, Bilder der Kinder und vieles mehr).